Winter

Advent und Weihnachten liegen hinter uns und das neue Jahr ist so frisch auch nicht mehr. Schaut man aus dem Fenster ist – meteorologisch gesehen – von Schnee bis Matsch, von Kälte bis Glatteis, von Traumhaft bis Trist alles dabei. Doch es dauert noch verdammt lange bis sich das erste Frühjahrsgrün draußen zeigt.

Ein Garten kann das ganze Jahr über Freude bereiten. Viele Gartenbesitzer nutzen ihn jedoch nur acht oder neun Monate im Jahr. Spätestens im Dezember fallen viele Gärten in einen monatelangen Dornröschenschlaf, aus dem sie erst die Frühlingssonne wieder weckt. Der Garten lässt sich aber auch im Winter genießen. Dann bietet er Eindrücke, die zu keiner anderen Jahreszeit so möglich sind.

Assoziationen, die der Mensch mit dem Winter verbindet, sind an die Gegensätze von Kalt und Warm gekoppelt. Ruft man sich z.B. Wintergedichte in Erinnerung, ist von leise fallendem Schnee, weißen Flocken, bizarren Eisblumen, stillen Landschaften, zugefrorenen Seen, klirrender Kälte, erstarrter Luft, eisigem Hauch, kahlen Bäumen die Rede.