Nelken

Jedes Jahr aufs Neue hoffen nicht nur Kinder hierzulande auf reichlich Schnee zu Weihnachten. Für viele von uns gehört zumindest in der Vorstellung die weiße Pracht zum Fest dazu wie der Tannenbaum und die Plätzchen. Erst mit Schnee kommt die Weihnachtsstimmung so richtig auf Touren, der Glühwein schmeckt auch besser bei knackigen Minusgraden und die festlich geschmückten und beleuchteten Städte wirken im Schnee wie eine stille, märchenhaft verzauberte Winterwelt.

Wer auf der Suche nach einer Unterkunft in die Internetsuchmaschine den Begriff “Kuschelhotel” eingibt, der erhält Angebote für Kleopatra-Wellness-Suiten, Love Packages mit aphrodisierenden Menüs bei Kerzenschein, Stunden im Dampfbad, Whirlpool oder unter der Regendusche mit reichlich Massageöl und tollen Musik- und Lichteffekten.

Ein großes Interesse an fremden Ländern und Kulturen inspiriert den Flower Spirit des Winters, der mit dem Begriff “floral rituals” beschrieben wird. Unsere Sehnsucht und Neugier auf Fremdländisches und der Wunsch, sich von exotischen Einflüssen und einem andersartigen Lebensgefühl mitreißen zu lassen, spielen eine zentrale Rolle.

Betonierte Flächen, soweit das Auge reicht, Hausfassade an Hausfassade, ein Auto folgt dem nächsten – im modernen Stadtleben ist für Natur wenig Platz. Umso wichtiger sind Parks und Gärten: Sie bringen die leuchtenden Farben und vielfältigen Formen der Pflanzen in den Alltag, schaffen ruhevolle und idyllische Momente, helfen zu entspannen und tief durchzuatmen.

Letztes Jahr gab’s von Vati und den lieben Kleinen einen dicken Strauß Rosen zum Muttertag – und der kam auch richtig gut an. Dieses Jahr soll’s trotzdem mal etwas anderes sein.