Blumenstrauß

Advent und Weihnachten liegen hinter uns und das neue Jahr ist so frisch auch nicht mehr. Schaut man aus dem Fenster ist – meteorologisch gesehen – von Schnee bis Matsch, von Kälte bis Glatteis, von Traumhaft bis Trist alles dabei. Doch es dauert noch verdammt lange bis sich das erste Frühjahrsgrün draußen zeigt.

Na logisch, wenn man heute in den Nachrichten von Rot-Grün hört, stellt man keinesfalls einen Bezug zu Weihnachten her. Und dabei spielt Grün gerade in der Religion eine dominante Rolle: Im ursprünglichen Sinne bezeichnet die Farbe Grün das natürlich Frische, Wachsende, Gedeihende! Im Mittelalter wurde Grün als winterliches Immergrün zum Symbol erwachenden Lebens und zum Garant der Wiederkehr des Lichts.

Immer regnet es. Nie kommt die Bahn pünktlich. Beim Einkaufen sucht man sich immer die falsche Kasse aus – die Papierrolle für den Kassenbon ist leer – und natürlich ist genau die Ampel kaputt, die den Verkehr auf der Hauptkreuzung Richtung Zuhause regelt und alles staut sich. Das einzige, was jetzt noch hilft, ist eine heiße Schokolade und ein schöner Blumenstrauß. Denn Blumen erfreuen mit schönen Farben, trösten mit süßen Düften und verbreiten ruckzuck Behaglichkeit. Kurz: Sie machen blumenglücklich!

Ein Strauß Blumen in der Hand und der Mensch freut sich. Die Freude bringt er mit einem Lächeln zum Ausdruck. Gemeint ist ein fröhliches, herzhaftes, absichtloses, wahrhaftiges und natürliches Lächeln, das tatsächlich einen wissenschaftlichen Namen trägt. Es wird als ´Duchenne-Lächeln´ bezeichnet und ist benannt nach dem französischen Wissenschaftler Guillaume Benjamin Duchenne.

Wer auf der Suche nach einer Unterkunft in die Internetsuchmaschine den Begriff “Kuschelhotel” eingibt, der erhält Angebote für Kleopatra-Wellness-Suiten, Love Packages mit aphrodisierenden Menüs bei Kerzenschein, Stunden im Dampfbad, Whirlpool oder unter der Regendusche mit reichlich Massageöl und tollen Musik- und Lichteffekten.