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Zimttee-, Glühwein-, Bienenwachskerzen- und Plätzchenduft waren ja einige Zeit lang okay. Die meisten Menschen haben aber so langsam die Nase voll vom Winter und seinen Gerüchen. Sollten Sie dazu gehören, starten Sie doch einfach eine Gegenoffensive: Die jetzt in Töpfen angebotenen Zwiebelblumen duften herrlich nach Frühling und sie sehen mit ihren farbenfrohen Blüten auch ganz danach aus!

Advent und Weihnachten liegen hinter uns und das neue Jahr ist so frisch auch nicht mehr. Schaut man aus dem Fenster ist – meteorologisch gesehen – von Schnee bis Matsch, von Kälte bis Glatteis, von Traumhaft bis Trist alles dabei. Doch es dauert noch verdammt lange bis sich das erste Frühjahrsgrün draußen zeigt.

Ein Garten kann das ganze Jahr über Freude bereiten. Viele Gartenbesitzer nutzen ihn jedoch nur acht oder neun Monate im Jahr. Spätestens im Dezember fallen viele Gärten in einen monatelangen Dornröschenschlaf, aus dem sie erst die Frühlingssonne wieder weckt. Der Garten lässt sich aber auch im Winter genießen. Dann bietet er Eindrücke, die zu keiner anderen Jahreszeit so möglich sind.

Na logisch, wenn man heute in den Nachrichten von Rot-Grün hört, stellt man keinesfalls einen Bezug zu Weihnachten her. Und dabei spielt Grün gerade in der Religion eine dominante Rolle: Im ursprünglichen Sinne bezeichnet die Farbe Grün das natürlich Frische, Wachsende, Gedeihende! Im Mittelalter wurde Grün als winterliches Immergrün zum Symbol erwachenden Lebens und zum Garant der Wiederkehr des Lichts.

Jedes Jahr aufs Neue hoffen nicht nur Kinder hierzulande auf reichlich Schnee zu Weihnachten. Für viele von uns gehört zumindest in der Vorstellung die weiße Pracht zum Fest dazu wie der Tannenbaum und die Plätzchen. Erst mit Schnee kommt die Weihnachtsstimmung so richtig auf Touren, der Glühwein schmeckt auch besser bei knackigen Minusgraden und die festlich geschmückten und beleuchteten Städte wirken im Schnee wie eine stille, märchenhaft verzauberte Winterwelt.