Ficus
Alle Arten sind verholzende Pflanzen: immergrüne und laubabwerfende Bäume, Sträucher und Kletterpflanzen. In den Pflanzen befindet sich weißer Milchsaft. Die meist wechselständigen Laubblätter sind meistens einfach. Es ist ein Nebenblatt zu erkennen, es entsteht aber aus zwei verwachsenen Nebenblättern. Selten sind die zwei Nebenblätter nicht verwachsen. Das Nebenblatt schützt die Blattknospen und fällt dann beim Entfalten des Laubblattes ab.
Die Blüten sind eingeschlechtig. Es gibt einhäusig (monözisch) und zweihäusig (diözisch) getrenntgeschlechtige Arten. Jeweils viele Blüten sind in einem Blütenstand, einem krugförmigen ausgehöhlten Achsengewebe, eingesenkt. Nur eine kleine Öffnung im Blütenstand bleibt als Verbindung ins Freie. In einem Blütenstand gibt es drei Blütentypen: männliche und weibliche fertile Blüten und sterile Gallblüten (sie sind auch weiblich). Die männlichen Blüten besitzen zwei bis sechs Kelchblätter und meist ein bis drei (selten mehr) Staubblätter. Die fertilen weiblichen Blüten besitzen keinen bis sechs Kelchblätter und einen freien Fruchtknoten mit einem oder zwei ungleichen Griffeln.
Quelle: Ficus bei Wikipedia