Für den Topfgarten: Sommerblüher mit besonderen Eigenschaften
Die Zeitung war abbestellt, die Post wurde gelagert und um die Balkonpflanzen haben sich die Nachbarn gekümmert. Trotzdem ist die Rückkehr aus dem Urlaub spannend: Haben die grünen Lieblinge die Abwesenheit ihres Besitzers gut überstanden? Doch selbst wenn alle Pflanzen gut mit Wasser versorgt worden sind, hat sich der Topfgarten auf dem Balkon verändert, denn für manche Sommerblüher ist die Blütezeit vorbei. Also Lücken auffüllen oder Verblühtes ersetzen, damit der Balkon wieder rundum gut aussieht. So kann er auch dazu beitragen, möglichst viel von dem schönen Urlaubsgefühl in den Alltag zu retten. Das gilt in ähnlicher Weise für den Garten, wo verblühte Beetpflanzen schnell durch frische Spätsommerblüher ersetzt werden können.
Interessante Blätter und Blüten
Die Auswahl schöner Pflanzen für den Balkon ist groß. Die Calla (Zantedeschia) beeindruckt mit ihrem interessanten grünen Blattwerk und den eleganten, oft farbigen Hochblättern, die den schlanken, unscheinbaren Blütenstand umgeben. Diese Zwiebelblumen wirken exotisch – und sie sind es auch, denn ihre Vorfahren stammen aus Südafrika. Durch züchterischen Fleiß sind viele verschiedene Sorten entstanden. Noch größer ist die Farbenvielfalt bei den Lilien. Mit ihren großen, edlen Blüten sind sie ein echter Hingucker. Bescheiden wirkt dagegen der Zierklee. Er ist aber trotz seiner Zierlichkeit wirkungsvoll. Der Klee kann bei einem Kübelpflanzenarrangement gut in den Vordergrund gestellt werden und ist auch für den Balkonkasten ideal. Diese aparte Zwiebelblume beeindruckt mit grünen oder dunkelroten, beinahe dreieckigen Blättern und hübschen kleinen, hellen Blüten, die einen schönen Kontrast zu den dunklen Blättern bilden.
Lange Blütezeit
Kleine Helden für besondere Aufgaben im Spätsommer sind Dahlien und Begonien. Sie sind die Marathonläufer unter den Zwiebelblumen: Wenn Verblühtes regelmäßig entfernt wird, bilden sich neue Knospen und sie blühen bis in den Herbst hinein. Knollenbegonien und kleine Dahlien eignen sich gut für Kästen, Töpfe oder Kübel. Während Dahlien einen sonnigen Standort benötigen, haben die meisten Begonien einen geringeren Lichtbedarf und sind deshalb ideal für halbschattige Bereiche im Garten oder auf dem Balkon.
Farbenvielfalt
Dahlien stammen ursprünglich aus Mexiko – kein Wunder also, dass sie die Sonne lieben. Die Pflanzen haben eine bewegte Geschichte hinter sich. Wahrscheinlich gelangten sie erst gegen 1790 nach Europa. Ähnlich wie Tulpen waren die Dahlien anfangs so kostbar, dass sich nur wohlhabende Bürger diese damals noch neuen Blumen leisten konnten. Mit größer werdendem Angebot wurden diese farbenprächtigen Sommerblüher erschwinglicher und fanden ihren Weg in viele Gärten. Auch der französische Maler Monet pflanzte sie in seinen Garten in Giverny, denn sie gehörten zu seinen Lieblingsblumen. Manche Dahlien können mannshoch werden. Durch Züchtung entstand nicht nur eine große Vielfalt schöner Blütenfarben, es gibt auch immer mehr Dahlien, die klein und kompakt bleiben. So können sie zusätzlich zu Beeten auch Dachgärten, Terrassen und Balkone über einen langen Zeitraum verschönern.
Weitere Informationen: www.blumenzwiebeln.de
(c) IZB
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Balkon, Begonie, Calla, Dahlien, Lilien, Zantedeschia, Zierklee
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Magazin, Top Thema
Also ich bin vor 2 Wochen aus dem Urlaub gekommen und meine “grünen Lieblinge” waren sehr angeschlagen. Das ist der Nachteil, wenn man vergesslich ist und einen Spontanurlaub unternimmt. Ich muss mir wohl oder übel noch ein paar neue Pflanzen kaufen. Werde mich mal an deine Empfehlungen halten. Sind recht schöne Vorschläge dabei.
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